Deckenstativ klinoPORT

Ergonomie für den modernen OP




AmbientLine: Intensivpflege-Licht der Zukunft
AmbientLine: Intensivpflege-Licht der Zukunft

AmbientLine: Das rechte Licht zur rechten Zeit

Mit einer völlig neuen integrierten Lichtkonzeption revolutioniert TRUMPF die Beleuchtung in der Intensivstation und im OP. Zum Wohl von Patienten, Pflegern und Ärzten.

Eine Untersuchung der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn belegt: Neben anderen Stressfaktoren kann auch die bisherige Beleuchtungssituation in vielen Intensivstationen einer schnellen Genesung der Patienten im Wege stehen. Oft brennen helle Leuchten selbst nachts, was den natürlichen Tag-Nacht- Rhythmus der Patienten ebenso stört wie die häufigen Kontrollen der Vitalfunktionen. Zudem fehle es an Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten. Die Folge: Rund 36,8 Prozent der Intensiv-Patienten leiden oft schon nach zwei bis drei Tagen unter dem so genannten „ICU-Syndrom“, also beispielsweise unter Depressionen, Angst und Verwirrtheit.

Zumindest in Sachen Licht können wir Abhilfe schaffen, sagten sich die TRUMPF Entwickler und entwarfen auf Basis der Erkenntnisse über biologische und psychologische Einflüsse von Licht ein neuartiges integriertes Beleuchtungskonzept für Intensivpflege und OP. Als Lichtträger dient ein flexibel ums Bett schwenkbares Deckenstativ. An dessen Arm und Kopf sind je ein indirektes Decken- und Bodenlicht montiert, beide auf LED-Basis. Geplant sind zudem drei dimmbare Leuchten, die auf Kopf, Körper und Füße der Patienten gerichtet sind, um Untersuchungen optimal zu unterstützen; die mittlere kann obendrein als blendfreies Leselicht dienen. Alle Lichtquellen lassen sich vom Stativ aus einzeln ansteuern, das Bodenlicht auch schon an der Tür, so dass die Pfleger nie völlig im Dunkeln tappen. Tut Eile Not, können sie per „Notfall-Knopf“ alle Lichter auf einmal anschalten.

Für den Einsatz im OP werden Boden- und Deckenlicht außerdem farbvariabel sein und somit vor allem in der minimal-invasiven Chirurgie gute Dienste leisten. Das sanfte Umgebungslicht schont die Augen der Ärzte, da sie nicht ständig von Hell auf Dunkel umstellen müssen, die Monitorbilder erscheinen klarer und kontraststärker. Doch das ist erst der Anfang, weitere Lichtfunktionen sind geplant und werden im Zuge einer Studie evaluiert. Die Idee: Ein in der Farbe frei wählbares, indirektes Licht aus Wand- und neuartiger Segelbeleuchtung soll Privatsphäre, Wohlbefinden und Genesung fördern oder sogar Farbtherapien unterstützen. Auf das Segel ließen sich als kleine Orientierungshilfen für die Patienten zudem Kalender und Uhren projizieren – oder sogar Fotos, Filme und Internetseiten.


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