- Umsatzwachstum von 8 Prozent
- Rund 50 neue Arbeitsplätze
- Konsequente Internationalisierung auch durch Produktion
Ditzingen/Puchheim – TRUMPF Medizin Systeme erzielte im Geschäftsjahr 2003/04 (1. Juli 2003 bis 30. Juni 2004) einen Umsatz von 77 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung um rund 8 Prozent. Damit wuchs das Unternehmen erneut schneller als der Markt, der vor allem in Deutschland durch Unsicherheiten im Gesundheitswesen stagnierte.
480 Mitarbeiter sind für TRUMPF Medizin Systeme weltweit tätig. Der Zuwachs von rund 12 Prozent resultiert vor allem aus der Gründung neuer Tochtergesellschaften für Vertrieb und Service in Frankreich und Singapur. In Italien ging TRUMPF ein Joint Venture mit seinem langjährigen Vertriebspartner ein.
Ausbauen wird TRUMPF seine Präsenz in Asien. Die OP-Tisch-Serie Merkur wird künftig ausschließlich in China gefertigt. Dazu baut TRUMPF Medizin Systeme eine Montagelinie in einem Produktionsbetrieb der TRUMPF Gruppe in Taicang, in der Nähe von Shanghai, China auf. Diese Entscheidung trägt der konsequenten Internationalisierungsstrategie des TRUMPF Geschäftsfelds Medizintechnik Rechnung. Die durch die Produktionsverlagerung frei werdenden Kapazitäten am Standort Saalfeld sind für die stark wachsenden Tischserien JUPITER und TITAN erforderlich.
Das Kerngeschäft mit Operationstischen und -leuchten sowie Deckenstativen war im vergangenen Jahr sehr erfolgreich. Der Bereich Elektromedizin wurde zum 30.06.2004 veräußert. „Wir haben unser Profil als weltweiter Systemanbieter für den Operationsbereich und die Intensivpflege weiter geschärft,“ so Geschäftsführer Dr. Krebs über die strategische Positionierung von TRUMPF. „Den Bereich Consulting für die Optimierung des Workflows in Kliniken bauen wir aus. Dies stellt eine sinnvolle Ergänzung zu unserem Produktprogramm dar. Im kommenden Geschäftsjahr rechnen wir deshalb erneut mit guten Wachstumsraten.“