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| Testkarte: offene Kreise auf rotem Grund |
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|  | Was bringt die einstellbare Farbtemperatur wirklich? Und wie klimadeckenverträglich ist die iLed? Hier die Antworten.
Seit ihrem Debüt auf der Medica 2005 hat die erste LED-Leuchte weltweit neue Anwender gewonnen – und in den USA zwei Preise der „Healthcare Facilities Symposium & Expo“, die außergewöhnliche Innovationen der Gesundheitsindustrie prämiert. Doch wichtiger war es ihren Erfindern, die Qualitäten der LED-Leuchte auch wissenschaftlich zu belegen. Also ließ TRUMPF untersuchen, wie sehr die einstellbare Farbtemperatur unsere Sehleistung beeinflusst und ob die iLED auch das Reinheitsgebot im OP ausreichend erfüllt.
Lichtfarben für mehr Sehkraft |
Die iLED ist die bislang einzige Leuchte, deren Farbtemperatur sich auf jede OP-Situation einstellt – von warm-roten 3.500 bis zu kalt-blauen 5.000 Kelvin. Ein unabhängiges Lichtinstitut führte dazu nun eine Studie durch, bei der 30 Probanden jeweils unter dem Licht der iLED 5 und einer Gasentladungsleuchte standardisierte Sehzeichen auf farbigem Grund erkennen mussten. Das Ergebnis: Unter der iLED kamen sie mit schwachen Farbkontrasten deutlich besser klar. In den meisten Fällen sahen die Kandidaten bei 4.000 und 4.500 Kelvin am besten, bei blauem Hintergrund mit 3.500 Kelvin. Zudem bevorzugten sie die iLED selbst dann, wenn die Farbtemperatur bei beiden Leuchten gleich war (4.000 Kelvin) – eine Folge der gleichmäßigeren Lichtverteilung der iLED. Für den Chirurgen heißt das: Mit der LED-Leuchte kann er auch minimal andersfarbiges krankes und gesundes Gewebe besser unterscheiden. Bei rötlichem Wundort entlastet seine Augen eine hohe, bei bläulichem Wundort eine niedrige Farbtemperatur am besten.
Bestnoten für Reinheit
Wie gut die iLED die Hygienevorschriften in OPs erfüllt, prüfte Professor Seipp vom Zentrum für Hygiene und Technisches Gesundheitswesen – unter Originalbedingungen und streng nach EU-Richtlinien. Sein Fazit: Die
iLED 3 ist eine der besten klimadeckenverträglichen Leuchten, die er bislang testete. Denn sie erzeugt kaum
Turbulenzen, die die wirbelfreien, laminaren Ströme im OP stören und damit die Reinraumqualität beeinträchtigen würden. Damit eignet sie sich auch für sensible Disziplinen wie Orthopädie und Knochenchirurgie, in denen absolute
Keimfreiheit oberstes Gebot ist. Zu verdanken hat die iLED diese Bestnoten vor allem ihrer off enen, kompakten Form, der geringen Anströmfl äche und der minimalen Temperaturentwicklung am Leuchtenkörper. |