OP-Tische von TRUMPF

Herr jeder OP-Lage

OP-Tisch der Extreme: Jupiter Universal mit flexiblen vierteiligen
Beinplatten in sehr starker Trendelenburg-Stellung sowie seitlich gekippt
+ OP-Tisch der Extreme: Jupiter Universal mit flexiblen vierteiligen Beinplatten in sehr starker Trendelenburg-Stellung sowie seitlich gekippt

Immer auf Nummer sicher

Diese Koppelstellen sind einer der Schlüssel für die Wandlungsfähigkeit der TRUMPF Tische und somit für ihre wirtschaftliche Nutzbarkeit. Das Motto: Erlaubt ist, was hilft und passt – allerdings nur insoweit es die Statik und Stabilität des Tisches sowie die Sicherheit des Patienten zulassen. Um dies sicherzustellen, hat TRUMPF die Koppelstellen standardisiert und mechanisch kodiert, unzulässige Verbindungen sind unmöglich. Da sich viele Elemente elektromotorisch positionieren lassen, ertönt zur besseren Orientierung ein Signal, sobald die Platte die Nullstellung erreicht hat. Ist der Umgang mit so vielen Modulen aber auch noch bedienerfreundlich? Ihr An- und Abbau nicht vielmehr ein Knochenjob?

Paul Vink und sein Team im LUMC jedenfalls haben gute Erfahrungen damit gemacht: „Das Austauschen der Komponenten ist wirklich leicht und man kann mit ein wenig Kreativität immer genau den Tisch vorbereiten, der die Chirurgen zufriedenstellt und auf dem der Patient sicher lagert. Dabei nutzen wir die Teile mitunter sehr „frei“. Soll ein kleines Kind einen Beingips bekommen, bauen wir einfach eine Handplatte an, drehen das Kind um 90 Grad und schon lässt sich der Gips leichter anlegen. Und für schwere Patienten nutzen wir einfach Verbreiterungssegmente.“

Einzige Einschränkung des Niederländers: „Für orthopädische Eingriffe braucht man ein Schultersegment und eine Extension. Das Schultersegment ist zugegebenermaßen schon ein wenig schwer. Aber dafür gibt es bald einen Trolley von TRUMPF, der ermöglicht, es einfach und schnell anzudocken. Das Andocken der Extension dagegen erfordert kaum Kraft.“ In der Tat sind einige Module nicht eben leicht – ein Tribut an die Sicherheit und Stabilität der Tische bis ins Detail. TRUMPF wird diesen Tribut erst dann nicht mehr zahlen, wenn sichergestellt ist, dass es ein leichteres, aber ebenso zuverlässiges Material für die Tische gibt.

Apropos Material: Auch Carbon ist zwar nicht unbegrenzt belastbar – aber ein wichtiges Element im modularen Zusammenspiel für die intraoperative Diagnostik. Auch das LUMC setzt eine voll durchleuchtbare Carbon-Tischplatte von TRUMPF für Röntgenaufnahmen unter dem C-Bogen ein – und lässt dafür ein ebenfalls vorhandenes Konkurrenzprodukt meist in der Ecke stehen. Bei Bedarf kann die Klinik ihr Carbon-Sortiment zudem jederzeit erweitern, von einzelnen Platten-Segmenten bis hin zu Kopfhelmen, -kalotten und Adaptern.

„Wir sind wirklich sehr zufrieden mit den TRUMPF Produkten“, bestätigt Paul Vink und fügt als einer, der offenbar selbst gern ein wenig tüftelt, hinzu: „Jetzt fände ich nur noch ein Forum gut, in dem man sich mit anderen Anwendern und TRUMPF über die Einsatzmöglichkeiten der Module austauschen kann − um so gemeinsam auf neue Spielarten mit vorhandenen oder aber auf Ideen für ganz neue Segmente zu kommen.“


 

© 2007 TRUMPF, 30.10.2007