|  | Neues „GPS“ für den OP
„Dieses neue ‚GPS‘ für den OP wird den Behandlungserfolg und die Sicherheit für die Patienten enorm steigern“, ist Dr. Uhl überzeugt. „Dabei funktioniert es ebenso, um Brain-Shifts zu kontrollieren, wie um den richtigen Sitz von Schrauben oder Bandscheibenersatz in der Wirbelsäule zu überprüfen.“ Bei OPs der Körpermitte muss der Patient allerdings tiefer in die Röhre gefahren werden als bei Eingriffen am Kopf: Deshalb lässt sich der OP-Tisch um 180 Grad drehen, so dass die längere Hälfte in CT-Richtung zeigt - und jede Position auf Knopfdruck speichern und abrufen. |
Rund zwei Jahre soll das Forschungsprojekt dauern. In dieser Zeit werden die Funktionen der Geräte und ihr Zusammenwirken im „Careflow“ immer wieder auf den Prüfstand gestellt und angepasst. Dafür arbeiten Großhaderns Chirurgen und OP-Teams, die Experten von BrainLab, Siemens und TRUMPF Hand in Hand. Damit am Ende eine Lösung entsteht, welche die Abläufe in den verschiedenen chirurgischen Disziplinen verbessert, und sich die Investition in eine solche Lösung für viele Kliniken rechnet. Und vor allem, damit die Patienten nur die beste und sicherste Behandlung erfahren. |