Der neue JUPITER für schwere Fälle

OP-Tisch und Shuttle für bis zu 360 Kilogramm Patientengewicht

Das OP-Tischsystem JUPITER gibt es ab sofort auch für sehr schwergewichtige Patienten: Die neuen Modelle tragen bis zu 360 Kilogramm. Damit reagierte TRUMPF Medizin Systeme auf Anforderungen des amerikanischen und europäischen Marktes und entwickelte den bewährten OP-Tisch für gehobene Ansprüche konsequent weiter.

Die Menschen in den Industrieländern werden nicht nur immer größer, sondern viele auch immer schwerer und korpulenter. So gelten etwa in den USA bereits zwei Drittel aller Patienten als übergewichtig. Aber auch 30 bis 40 Prozent der Europäer sind laut Weltgesundheitsorganisation zu dick oder gar fettleibig. Gerade OP-Tische müssen aber jede Körperform und jedes Gewicht in allen benötigten OP-Positionen tragen können – und dennoch leicht manövrierbar bleiben. Deshalb hat TRUMPF Medizin Systeme in Saalfeld sein OP-Tischsystem JUPITER mit neuen Modellen für schwere Fälle erweitert und deren Tragfähigkeit von bislang 225 auf 360 Kilogramm erhöht.

Umbetten bleibt Personal und Patient erspart

Der neue JUPITER erleichtert dem Personal nicht nur den Umgang mit schwergewichtigen Patienten im OP-Saal, sondern unterstützt dieses bei der gesamten innerklinischen Transportlogistik. Denn neben Tischsäule und Wechselplatten hat TRUMPF auch alle Komponenten von JUPITER den neuen Anforderungen angepasst. Bis hin zum JUPITER-Shuttle, das Tischplatte samt Patient sanft aufnimmt und sicher von der Station in den OP und wieder zurück transportiert. Je schwerer ein Patient, desto wichtiger ist es überdies, ihm und dem Personal anstrengende Umlagerungen zu ersparen. Bei JUPITER gehört das Umbetten dank des perfekten Zusammenspiels von Wechselplattensystem und Shuttle der Vergangenheit an – ein Plus an Sicherheit und Komfort für Pfleger wie Patienten.

Vielseitig und flexibel – auch für intraoperative Diagnostik

Aufgrund seines modularen Prinzips gehört JUPITER zu den flexibelsten Tisch-Familien von TRUMPF. Er ist als Wechselplattensystem sowie als mobiler OP-Tisch erhältlich und eignet sich für alle diagnostischen und operativen Disziplinen. Seine Tischplatten lassen sich individuell einstellen, verkürzen und verlängern sowie über eine elektrische Schnittstelle durch motorgetriebene Spezialmodule erweitern, zum Beispiel mit Ophthalmologie-Adapter oder Sitzplattenverlängerung.

Sehr großzügig ausgelegt sind die Verstellbereiche von JUPITER: So kann die Tischplatte je nach Säulentyp auf 710 Millimeter abgesenkt und auf 1210 Millimeter nach oben gefahren werden. Die sehr flache, stabile Bodenplatte räumt den Chirurgen dabei in jeder Höhe reichlich Fußfreiheit ein. Damit die Operateure bei jedem OP-Verfahren den bestmöglichen Zugang zum OP-Feld erhalten, bietet JUPITER viel Spielraum, um den Patienten bedarfsgerecht zu lagern – etwa eine extreme 40-Grad-Trendelenburg-Stellung und eine 25-Grad-Kantung. Dabei bleibt der Tisch in jeder Stellung komfortabel manövrierbar.

Auch der intraoperativen Diagnostik setzt JUPITER keine Grenzen: Er verfügt über eine sehr weite Tischplattenauslagerung mit einer Längsverschiebung von bis zu 300 Millimetern und ist überdies optional mit einer Tischplatte aus strahlendurchlässigem Carbon erhältlich. Nicht zuletzt erfüllen die hochwer-tigen, leicht zu reinigenden Materialien aller Komponenten höchste Ansprüche an die Hygiene im OP – von der Tischsäule über die Platten bis zum Shuttle.

 
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