Besuch bei TRUMPF Medizin Systeme

Ministerpräsident Dieter Althaus gibt den Startschuss für eine neue hochmoderne Fließfertigung in Saalfeld

Der erste Mann des Freistaats Thüringen, Dieter Althaus, gab heute den offiziellen Startschuss für die neue Fließfertigung bei TRUMPF Medizin Systeme in Saalfeld: In der 2.000 Quadratmeter großen Fertigungshalle des OP-Tischherstellers läutete der Ministerpräsident damit eine neue Produktions-Ära mit hochmoderner Fertigungstechnologie ein. Die offizielle Inbetriebnahme der Fließlinie war der Höhepunkt eines Besuchs von Dieter Althaus anlässlich seiner zweiten Kreisbereisung unter dem Motto „Gespräch zu Tradition und Innovation“.

Der Neubau, der neben der Produktion mit Fließlinie auch Büros und Sozialräume beherbergt, ist eine Investition in die Zukunft. Das Investitionsvolumen betrug sechs Millionen Euro, die Planung lag bei „Barkow Leibinger Architekten“ in Berlin.

Bevor Dieter Althaus und seine 20-köpfige Delegation das Werk in Saalfeld persönlich in Augenschein nahmen, stellte Geschäftsführer Peter Hopfe in seiner Begrüßungsrede die Hochtechnologie-Gruppe TRUMPF vor. Diese entwickelt und fertigt mit mehr als 7.000 Mitarbeitern weltweit neben Medizintechnik vor allem Werkzeugmaschinen und Lasertechnik. Peter Hopfe zeigte den Besuchern insbesondere die positive Entwicklung des Geschäftsbereichs Medizintechnik auf: „Wir haben hier in den letzten Jahren massiv investiert und Mitarbeiter eingestellt. Zählten wir in Saalfeld vor sieben Jahren 205 Beschäftigte, so sind es heute fast 300 Mitarbeiter. Unser Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr betrug 70 Millionen Euro.“ Der Geschäftsbereich insgesamt notierte einen Umsatz von 108 Millionen Euro und wuchs gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent.

In der neuen Halle in Saalfeld entstehen künftig vor allem Patiententische der sogenannten MR-Linie. Das sind Tische, die aufgrund ihres strahlendurchlässigen Materials für das Zusammenspiel mit Magnetresonanz-Diagnosegeräten geeignet sind. Die neue Halle schafft auch Produktionsfläche für die Fertigung des Hochpräzisionstisches „Horus“. Dieser wurde gemeinsam mit Carl Zeiss Meditec für diesen führenden Anbieter von Systemen für die Augenheilkunde entwickelt. Er lässt sich bei Laser-Operationen millimetergenau positionieren.

„Mit der Inbetriebnahme der Fließlinie durch Ministerpräsident Dieter Althaus beginnt eine neue Zeitrechnung für unsere Produktion“, erläuterte Geschäftsführer Peter Hopfe. „Wir können nun die weltweit wachsende Nachfrage nach unseren OP-Tischen noch schneller und besser erfüllen.“

Wie reibungslos die einzelnen Fertigungsschritte ineinander fließen, davon konnten sich die Besucher vor Ort mit eigenen Augen überzeugen: Wenige Minuten nach dem Durchtrennen des Bandes durch Ministerpräsident Althaus fuhren alle Tische in der Fließfertigung gleichzeitig und ferngesteuert zum nächsten Takt – und damit zum nächsten Montageschritt.

 
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