Für alle Fälle gewappnet

Besserer Workflow, kürzere Behandlungszeiten und schnellere Heilungsprozesse: Bei der Modernisierung des OP-Bereichs setzte das Traumatologie-Zentrum des Universitätskrankenhaus im tschechischen Brünn auf Medizintechnik von TRUMPF.

Zweitgrößte Klinik in Tschechien

Die Behandlung schwerverletzter Patienten gehört für Ärzte und Pfleger der Orthopädie und Traumatologie des Universitätskrankenhauses in Brünn zum Arbeitsalltag. Allein in diesem Bereich der zweitgrößten Klinik der Tschechischen Republik finden jährlich bis zu 2.600 Operationen statt. „Mit 124 Standardbetten, 24 Betten für intensivmedizinische Betreuung und 66 Ärzten und Chirurgen aller Fachrichtungen betreuen wir ein Einzugsgebiet von rund 1,8 Millionen Einwohnern“, erklärt Professor Dr. Michael Mašek, Neurochirurg und Chefarzt des Traumatologie-Zentrums.

Prof. Masek bei einer Operation - unterstützt vom Licht der OP-Leuchte iLED
Prof. Masek bei einer Operation - unterstützt vom Licht der OP-Leuchte iLED

Bestmögliche Versorgung bei Polytraumata

Ein Schwerpunkt der Arbeit: Patienten mit Polytraumata, also lebensgefährlich und mehrfach Verletzte. „Um hier eine bestmögliche notfallmedizinische Versorgung gewährleisten zu können, benötigen wir die notwendige fachliche Qualifikation und natürlich auch Medizintechnik auf dem neuesten Stand“, so Professor Mašek. Unterstützung bekam die Fachabteilung unter anderem von der Europäischen Union: Rund 82 Millionen tschechische Kronen – etwa 3 Millionen Euro – konnte das Traumatologie-Zentrum im Jahr 2009 zur Modernisierung der Notaufnahme und des Operationsbereichs einsetzen.

Prof. Masek bei der Nachuntersuchung eines Patienten
Prof. Masek bei der Nachuntersuchung eines Patienten

Intelligente Medizintechnik öffnet neue Behandlungs-Türen

Mit von der Partie seitdem: Fünf TRUMPF OP-Tische TruSystem 7500 sowie ein OP-Tischsystem Saturn, fünf OP-Leuchten iLED und zehn Deckenstative klinoPORT. Vor allem TruSystem 7500 überzeugte die Verantwortlichen und Professor Michael Mašek: „Die TRUMPF OP-Tische bieten uns den nötigen Freiraum, auf sämtliche geplanten und vor allem auch akuten, unvorhersehbaren Operationen schnell und adäquat zu reagieren.“ Das ermöglichen etwa die extremen und flexiblen Verstellgrade, die sich via Fernbedienung oder Touchscreen-Bereich schnell und intuitiv ansteuern lassen. Die programmierbaren Hochgeschwindigkeitsmotoren des TruSystem 7500 garantieren eine millimetergenaue Positionierung des Patienten – je nachdem, was der jeweilige Eingriff erfordert. „Dadurch können wir nun auch spezielle OP-Verfahren vornehmen, etwa bei Beckenverletzungen den Zugang über den Rücken des Patienten wählen“, erläutert Professor Mašek.

Einblick in einen OP-Saal in Brünn: der OP-Tisch TruSystem 7500, die OP-Leuchte iLED und das Deckenstativ klinoPort sind wichtige Helfer bei Operationen im Traumatologie-Zentrum.
Einblick in einen OP-Saal in Brünn: der OP-Tisch TruSystem 7500, die OP-Leuchte iLED und das Deckenstativ klinoPort sind wichtige Helfer bei Operationen im Traumatologie-Zentrum.

Intraoperative Diagnostik

Auch von einer optimierten intraoperativen Diagnostik profitieren Ärzte, Pfleger und nicht zuletzt die Patienten in der Brünner Traumatologie: Die Ganzkörper-Carbon-Platte des TruSystem 7500, die für ein Patientengewicht bis 360 Kilogramm ausgelegt ist, ermöglicht im Vergleich zur bisherigen Lösung deutlich verbesserte Röntgenbilder ohne störende Artefakte. „Auch dass sich die OP-Tischplatten so problemlos und sicher austauschen lassen, ist für uns ein unschätzbarer Fortschritt“, so der Chefarzt. Das Zubehör des TRUMPF OP-Tisches, etwa für die Extension, vergrößert für das Team überdies die Bandbreite der chirurgischen Disziplinen, so dass nun auch beispielsweise Thorax-Operationen möglich sind.

„Dank der Neuinvestitionen in modernste Medizintechnik sind wir unserem Ziel, eine schnelle und stabile operative Versorgung für alle Patienten zu gewährleisten, ein ganzes Stück näher gekommen“, resümiert Professor Mašek. „Das reduziert Komplikationen, ermöglicht Patienten eine schnelle Rückkehr in ein gesundes Leben – und daraus resultiert letztendlich auch ein wirtschaftlicher Vorteil für die gesamte Gesellschaft.“

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