iLED: Wie Tag und Nacht
Eine Geschichte aus Jönköping
In dem schwedischen Provinzkrankenhaus Ryhov in Jönköping wird „Licht" neu definiert.
„Habt ihr denn kein Licht hier?" Im Provinzkrankenhaus Ryhov ist diese Frage zu einer Art „Running Gag" der Chirurgen geworden. Sie fällt jedoch nur in jenen OP-Räumen, in denen noch die alten OP-Leuchten hängen. Denn seit die 3.500 Mitarbeiter umfassende Klinik im schwedischen Jönköping 16 ihrer 18 Operationssäle mit LED-Leuchten von TRUMPF ausgestattet hat, definiert ihr OP-Personal Licht ganz neu.
„Noch nie hatten wir so helles Licht wie heute", erklärt Margareta Ribendahl. Als OP-Schwester mit Verwaltungsaufgaben hatte sie gemeinsam mit von ihr berufenen Vertretern aller OP-Disziplinen die neuen Leuchten ausgesucht. Nachdem wir erstmals seit 20 Jahren die OP-Beleuchtung austauschen durften, wollten wir jetzt unbedingt die modernste Technologie haben. Da fiel die Wahl natürlich auf die neuartigen LED-Lichtsysteme."
Vermittelt und installiert hat sie Peter Andreasson vom schwedischen TRUMPF Partner Medirum, der das Klinikpersonal auch einwies und schulte. „Das war sehr lehrreich, obwohl wir bestimmt nicht alle technischen Feinheiten auf Anhieb erfasst haben", so Ribendahl. Mit der Wirkung des Lichts, das mittlerweile bei allen Arten von OPs getestet wurde, sind Chirurgen wie Assistenten jedenfalls mehr als zufrieden. „Wir verwenden immer zunächst die volle Lichtstärke und dimmen, wenn es nötig ist", sagt die OP-Schwester. „Jetzt bin ich gespannt auf die nächste Schulung, in der wir mehr über die möglichen Farbtemperaturen lernen." Zur alten Technologie zurückzukehren, kann sich inzwischen keiner mehr vorstellen. „Das neue Licht ist einfach viel besser und ergonomischer", resümiert Margareta Ribendahl. „Kurz: ein Unterschied wie Tag und Nacht."

