Passgenau für jeden Patienten
Das Lukaskrankenhaus in Neuss ist für alle Fälle gewappnet – mit chirurgischem Know-how und Medizintechnik auf höchstem Niveau
Schnellen Schrittes läuft OP-Leiter Frank Littek durch den zentralen OP-Bereich des Lukaskrankenhauses in Neuss. Es herrscht rege Betriebsamkeit, trotzdem wirkt alles ruhig und routiniert. Alltag im Akademischen Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Bis zu zwölftausend Patienten werden hier jährlich operiert, das Spektrum reicht von Allgemeinchirurgie über Unfallchirurgie bis hin zu Urologie und Gynäkologie. „Abgesehen von neurochirurgischen Eingriffen können wir hier alles abdecken“, sagt Frank Littek. „Wir sind mit rund 60 Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, etwa 20 Pflegekräften und 15 Anästhesieschwestern universal aufgestellt.“ Damit die chirurgische Qualität sich immer weiter entwickelt und allen Anforderungen gerecht wird, hat die Klinik in ihre Zukunft investiert: in neue OP-Tische und -Leuchten von TRUMPF.
Reibungslose Abläufe
In allen sieben Sälen des OP-Bereichs laufen parallel unterschiedliche Eingriffe. „Wir haben hier schon eine Art ‚Fließbandarbeit‘ – auf höchstem medizinischen Niveau“, sagt OP-Leiter Littek. Umso wichtiger also, dass auch die Installation der neuen OP-Tische „TruSystem 7500“ und der OP-Leuchten „iLED“ wie am Schnürchen lief. Denn die fand Anfang August 2009 im laufenden Betrieb statt. Eine Herausforderung sowohl für die Medizintechnik-Spezialisten von TRUMPF als auch die OP-Mannschaft. „Das hat wirklich reibungslos funktioniert“, erzählt Frank Littek.
Ein großer Vorteil der OP-Tische sei, dass sie im Aufbau ähnlich wie die bisherigen Modelle seien. So hätte sich das Personal trotz des riesigen technischen Sprungs, den man gemacht habe, in puncto Tischaufbau kaum umgewöhnen müssen. „Das ist in einem solchen OP-Betrieb wie unserem natürlich entscheidend“, so Littek.
Mehr Ergonomie im OP
Damit der Betrieb funktioniert, informiert ein großer Monitor am Eingang des OP Bereichs darüber, in welchem Saal seit wann und in welcher Besetzung die jeweilige Operation stattfindet. Dieser Leitstand ist auch für Lagerungspfleger Klaus-Peter Ludwig täglich die erste Anlaufstelle. Er verantwortet die Vorbereitung der OP-Tische sowie die Patientenlagerung. Die Arbeit mit TruSystem 7500 empfindet er als „Riesenfortschritt. Zum einen ist der Aufbau deutlich einfacher als mit den vorherigen Tischen“, erzählt er, „zum anderen ist auch für die Patienten vieles besser geworden.“ Bei gynäkologischen oder urologischen Eingriffen etwa könnten diese dank einer zusätzlichen Beinplatte in Rückenlage in den OP transportiert werden und müssten erst dort unter Narkose in die erforderliche Steinschnittlage gebracht werden. „Das ist natürlich wesentlich angenehmer“, so Klaus-Peter Ludwig.
Die einfache Bedienung der OP-Tische bestätigt OP-Schwester Annemarie Kern. Auch der Shuttle ließe sich leicht fahren und seitlich bewegen. „Man muss einfach viel weniger rotieren – das ist wirklich eine große Erleichterung.“ Ein weiterer Vorteil der Tische: die Traglast bis 360 Kilogramm. „Früher mussten wir sehr schwergewichtige Patienten in eine andere Klinik verlegen – heute können wir sie selbst behandeln.“ Auch die neuen, weichen Polster hätten schnell überzeugt, da Patienten schonender gelagert werden können.
Chirurgische Licht-Blicke
In OP-Saal Nummer 3 ist eine Darmoperation zu Ende. Sowohl bei offenen als auch bei laproskopischen Eingriffen machten die neuen OP-Tische einen guten Eindruck´, so der Chirurg Dr. Bernhard Lammers. „Die Einstellungen lassen sich schnell anpassen und ermöglichen eine optimale Justierung“, so Lammers. Auch vom neuen OP-Licht der iLED zeigt sich der Chirurg begeistert. „Gerade wenn man mit Lupenbrille arbeitet, gewährleisten sie eine optimale Ausleuchtung in der Tiefe. Und außerdem sehen sie wirklich ‚spacy‘ aus“, ergänzt Dr. Lammers schmunzelnd.
Die iLED hatte das Krankenhaus zunächst nur in drei Sälen im Einsatz und im Zuge der Neuausstattung nun ebenfalls für alle sieben OPs angeschafft. Das sei, so Frank Littek, einfach die bislang beste OP-Leuchte. „Damit sind wir nun bestens gerüstet für sämtliche Anforderungen!“
Lukaskrankenhaus Neuss
Das Lukaskrankenhaus Neuss ist das Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zwölf verschiedene Fachkliniken behandeln jährlich rund 25.000 Patienten stationär und 7.500 ambulant. Bis zu 12.000 Operationen führt das Team im Zentral-OP pro Jahr in sieben Operationssälen durch. Für deren Neuausstattung sorgte im August 2009 TRUMPF gemeinsam mit der Firma medicalproject in Köln. www.lukasneuss.de
