Hybrid-OP: die Lösung für die Integration von Diagnose und Therapie
Hybrid-OPs sind ein Trend, der in immer mehr Kliniken Einzug hält, denn Hybrid-OPs ermöglichen neue und vielfältigere chirurgische Behandlungsmethoden. Hybrid-OPs sind kombinierte Operationssäle, in denen es bildgebende Großgeräte wie zum Beispiel MRT oder CT gibt, die intraoperative Diagnostik ermöglichen. Wenn es das Hygiene- und Raumkonzept zulässt, kann der Hybrid-OP auch als reiner Diagnostikraum oder klassischer OP genutzt werden.
Ebenso nennt man Operationssäle mit integrierten stationären oder mobilen Angiographiegeräten Hybrid-OPs. Im Prinzip kann man sich hier einen OP-Saal vorstellen, der ein komplett ausgestattetes Herzkatheterlabor enthält. Diese Definition des Hybrid-OPs hat sich in den letzten Jahren verstärkt durchgesetzt, weil immer mehr Kardiologen und Gefäßchirurgen Hybrid-Verfahren nutzen. Konkret heißt das, dass die interventionelle Behandlung beispielsweise mittels Gefäßkatheter und die offene chirurgische Behandlung kombiniert werden.
Für Kliniken ist die Anschaffung von Großgeräten wie MRTs, CTs oder Angio-Anlagen immer eine große Investition. Umso wichtiger ist es, diese auch so wirtschaftlich wie möglich einzusetzen. Geschieht dies im Hybrid-OP, können sowohl die personellen, wie auch die technischen Ressourcen optimal ausgenutzt werden. Die Integration des Hybrid-OPs in die zentrale OP-Abteilung bietet die meisten Vorteile. Vor allem deshalb, weil sich der Hybrid-OP interdisziplinär nutzen lässt und somit dem OP-Management als OP-Raum-Ressource zur Verfügung steht. Ist der Hybrid-OP einmal eingerichtet, kann die Klinik durch seine Nutzung einerseits Kosten einsparen, andererseits das Angebot und die Qualität der Behandlungsmethoden optimieren. Das steigert die Zufriedenheit von Patienten und Personal.

