Lagerung leicht gemacht
Anwendungsspezifische Lösungen von TRUMPF unterstützen die Patientenpositionierung // TRUMPF auf der MEDICA, Düsseldorf, 16. - 19. November 2011, Halle 13, Stand A 42
16.11.2011
Düsseldorf, 16. November 2011 - 15 Millionen operative Eingriffe fanden in Deutschland im Jahr 2010 laut Statistischem Bundesamt an vollstationär behandelten Patienten statt. 15 Millionen mal musste ein Operationssaal vorbereitet werden. 15 Millionen mal standen Pfleger vor der Aufgabe, Patienten für eine Operation optimal zu lagern.
„Bei chirurgischen Eingriffen jeder Disziplin ist die richtige Patientenlagerung Voraussetzung, um dem Operateur optimalen Zugang zum Eingriffsbereich zu verschaffen und ihm damit die Arbeit zu erleichtern. Gleichzeitig muss sich die Lagerung an den Patientenbedürfnissen orientieren und lagerungsbedingte Schäden verhindern", sagt Steve Weiner, Leiter Produktmanagement Patientenmanagement-Lösungen bei TRUMPF Medizin Systeme. Druckschäden, Nervenläsionen aber auch Gelenks- und Muskelläsionen gilt es zu verhindern. „Nicht zu unterschätzen ist, dass die manuelle Patientenpositionierung für das OP-Personal teilweise schwere körperliche Arbeit bedeutet und zu gesundheitlichen Problemen führen kann", so Weiner.
Flexible OP-Tische für alle Disziplinen
Die modularen und mobilen OP-Tische und OP-Tischsysteme von TRUMPF Medizin Systeme stellen für jede chirurgische Anwendung eine optimale Lagerungsgrundlage dar. Kombiniert mit unterschiedlichen Komponenten und Zubehör bietet der Medizintechnikhersteller anwendungsspezifische Lösungen für die Patientenlagerung für unterschiedliche chirurgische Fachdisziplinen. Auf der MEDICA 2011 zeigt TRUMPF neue Positionierungspolster für OP-Tische und eine OP-Tisch-Variante, die besonders für die Brachytherapie geeignet ist.
Stabile Lagerung mit Positionierungspolstern
Positionierungspolster unterstützen die präventive und sichere Patientenlagerung. Sie können entsprechend der jeweiligen OP-Anforderungen den Patienten schonend und stabil in der gewünschten Position halten. TRUMPF bietet die neuen Positionierungspolster in Partnerschaft mit der dänischen Firma Simonsen & Weel an. Die Polsterbezüge verfügen über bi-elastische Materialeigenschaften, die der Dekubitusprophylaxe dienen und den Druck auf das Körpergewebe minimieren. Das latexfreie Material ist hautverträglich, atmungsaktiv und wasserdicht. Die Bezüge lassen sich manuell und maschinell hinsichtlich höchster Hygieneansprüche reinigen und bei bis zu 95 Grad Celsius waschen. Sechs unterschiedliche Polsterfarben kennzeichnen, welches Polster für welche Lagerung geeignet ist. Das OP-Personal kann somit zielgerichtet beispielsweise nach den blauen Polstern greifen, wenn eine Seitenlagerung gefragt ist.
OP-Tisch für die Brachytherapie
Mit einer einteiligen Sitzplatte und niedriger Gesamthöhe ist die neue Version des OP-Tisches MARS der ideale Helfer in der Brachytherapie, sowohl beim Afterloading- als auch bei der Seed-Implantation. Spezielle Carbon-Elemente können bequem an beiden Seiten der Sitzplatte angebracht und motorisch verstellt werden. So ist eine intraoperative 3-D-Durchleuchtbarkeit gewährleistet und der Patient muss nicht umgelagert werden.
OP-Tische für Schwergewichte
Für die Adipositas-Chirurgie sind OP-Tische gefragt, die das OP-Personal dabei unterstützen, auch schwergewichtige Patienten mühelos in die richtige Position zu bringen. Der mobile OP-Tisch TITAN hält, was sein Name verspricht. Er ist auf ein Patientengewicht von bis zu 450 Kilogramm ausgelegt. Mit Hilfe seines motorgetriebenen Fahrwerks kann der Patient bereits auf dem OP-Tisch in den Operationssaal gefahren werden. Elektromotorische Gelenke und präzise Einstellmöglichkeiten erleichtern die Arbeit des gesamten OP-Teams. Bis zu 360 Kilogramm Patientengewicht trägt TruSystem 7500. Zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten, extreme Verstellbereiche und modernste Technologie machen dieses mehrfach ausgezeichnete OP-Tischsystem mit wenigen Handgriffen zum multifunktionalen Alleskönner im OP. Seine Fernbedienung lässt sich über einen Touchscreen individuell programmieren, benötigte Tischpositionen können so einfach und schnell eingespeichert und abgerufen werden.
Extensionseinheit für Hüft-Eingriffe
Für Orthopädie und Traumatologie kann eine Extensionseinheit mit MIC-Hüft-Aggregat den TruSystem 7500 zum Spezialisten für Hüft-Operationen machen. Die Extensionseinheit wird am OP-Tisch befestigt, Füße und Unterschenkel des Patienten in den Extensionsschuhen sicher und bequem fixiert. Spezielle Holme und das MIC-Hüft-Aggregat ermöglichen es, das Patientenbein zu rotieren, zu flektieren, zu ab- oder adduzieren. So erhält das Bein genau die Position, die für den jeweiligen Operationsschritt erforderlich ist. Ein dick umpolsterter Gegenzugstab stellt sicher, dass der Patient bei allen Bewegungen der unteren Extremitäten sicher auf dem OP-Tisch liegt. Die Handhabung ist für das OP-Pflegeteam einfach, kontrolliert und vor allem mit wenig Kraftanstrengung verbunden. Dank einer Carbon-Konstruktion kann auch während der Operation sogar im 3-D-Modus geröntgt werden, selbst im Beckenbereich. Die Extensionseinheit lässt sich problemlos an alle TRUMPF OP-Tische der Serien TruSystem 7500, JUPITER und TITAN ankoppeln.
„Der Maßstab für alle unsere OP-Tisch-Lösungen ist der Mensch", sagt Weiner. „Dies zeigt sich gerade bei den Anforderungen, die die Patientenlagerung mit sich bringt. OP-Tische, Zubehör und Komponenten sind darauf ausgelegt, den Patienten bestmöglich zu positionieren, dem Chirurg den bestmöglichen Zugang zu ermöglichen und dem Pflegepersonal die bestmögliche Arbeitsunterstützung zu bieten."
Dieser Pressemitteilung sind digitale Bilder in druckfähiger Auflösung beigefügt. Diese dürfen nur zu redaktionellen Zwecken genutzt werden. Die Verwendung ist honorarfrei bei Quellenangabe "Foto: TRUMPF" und Übersendung eines kostenlosen Belegexemplars an die rechts oben angegebene Adresse. Grafische Veränderungen - außer zum Freistellen des Hauptmotivs - sind nicht gestattet.
Downloads
Johann-Maus-Str. 2
71254 Ditzingen
